Quartier 11 - Carl-von-Ehrenwall
Das Quartier im Überblick
Gemäß der Stadtratsbeschlüsse aus den Jahren 2022 und 2023 wurde die Gesellschaft von der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler bisher mit der Wiederherstellung der folgenden im Quartier zusammengefassten Maßnahmen beauftragt:
Obertorbrücke
Brückenstraße
Carl-von-Ehrenwall-Allee
Obertorbrücke: Die Obertorbrücke wurde als Hubbrücke im Stadtrat am 23. Juni 2025 beschlossen. Die AuEG wurde für die Leistungsphasen 4-9 beauftragt. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Ausführungs-/Genehmigungsplanung. Nach dem aktuellen Planungsstand ist die bauliche Umsetzung ab dem 4. Quartal 2026 möglich. Die Umsetzung der Maßnahme ist jedoch von dem Baufortschritt der Pralluferwand der Carl-von-Ehrenwall-Allee abhängig. Der Förderantrag für den Neubau der Brücke wurde an die ADD gestellt und in einer Höhe von 3,7 M € brutto bewilligt. Im Bereich der Obertorbrücke entsteht ein neuer Wasserleitungsdüker als Nord-Süd-Verbindung zwischen Walporzheimer Str. und Kalvarienberg. Die Planung wird durch die Planergemeinschaft PlannIng + Terporten (BNAW) erfolgen. Die bauliche Umsetzung des Dükers wird noch abgestimmt. Die Genehmigung durch den Kreis Ahrweiler wird in Kürze erwartet.
Prallwand CvE-Allee: Der Planungsauftrag für die Pralluferwand entlang der CvE-Allee wurde an die Planergemeinschaft PlannIng + Terporten (BNAW) vergeben. Die Bauleistung ist vergeben und der Baubeginn erfolgte in der KW 7 2025.
Im Zuge der Erdarbeiten hat sich der anstehende Baugrund entgegen den ursprünglichen Annahmen als nicht zur Wiederverwertung geeignetes Hinterfüllmaterial für die Pralluferwand erwiesen. Die Aushubmassen waren sowohl stark mit Fremdstoffen (u. a. Müll, Bauschutt) durchsetzt als auch schadstoffbelastet (z. B. Cyanid), sodass eine fachgerechte Entsorgung über zugelassene Annahmestellen erforderlich wurde. Dies führte bereits in einer frühen Bauphase zu zusätzlichen logistischen und zeitlichen Aufwendungen. Die abschnittsweise Tiefgründung der Pralluferwand mittels Großbohrpfählen ist inzwischen zu mehr als 60 % abgeschlossen. Die Herstellung der aufgehenden Wand erfolgt im Pilgerschrittverfahren nachlaufend zu den Bohrarbeiten.
Kanalinstandsetzung Brückenstraße: Im Rahmen der Schadensbegutachtung der Niederschlags- und Schmutzwasserkanäle in der Brückenstraße wurden massive Schäden festgestellt. Mit der Verkehrsbehörde wurde deshalb eine Zufahrtsbeschränkung auf 3,5 t festgelegt. Im Zuge eines wettbewerbsoffenen Vergabeverfahrens wurde die Planungsleistung an das Ing.-Büro IBS (Mayen) vergeben. Das Büro führt nun die Grundlagenermittlung durch und bereitet die Vorplanung vor. Die Leistungsphase 2 ist für den Straßenbau und Kanalbau abgeschlossen.
Straßeninstandsetzung Brückenstraße: Der Straßenkörper ist aufgrund der Schäden ebenfalls auf kompletter Breite zu erneuern. Die LPH 2 für die Brückenstraße ist abgeschlossen. Momentan findet eine Honoraranfrage für die LPH 3-9 statt. Die Ausschreibung für die Bauleistungen sollen mit der Kanalwiederherstellung erfolgen.
Gesamtförderung: Der Fördergeber bewilligte bislang Mittel in einer Gesamthöhe von 20 Mio. € brutto für die im Quartier liegenden Maßnahmen.
Zuletzt aktualisiert: August 2026
Nächste Aktualisierung voraussichtlich: April 2027
Dokumente zum Projekt – Planung, Beschlüsse, Berichte


Dieses Projekt wird gefördert durch den Wiederaufbaufonds mit finanzieller Unterstützung des Bundes und der Länder




