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Lénne-Park und Kaiser-Wilhelm-Park

Die Projekte im Überblick

Parkanlagen

Die Entwurfsplanung zur weiteren Wiederherstellung des Lenné- und Kaiser-Wilhelm-Parks wurde am 26. Januar 2026 nach Beratung in den städtischen Gremien durch den Stadtrat beschlossen.

 

Freiraumplanung:

Die Entwurfsplanung zur weiteren Wiederherstellung des Lenné- und Kaiser-Wilhelm-Parks wurde am 26. Januar 2026 nach Beratung in den städtischen Gremien durch den Stadtrat beschlossen.

Der Lenné-Park mit den Tennisplätzen ist in erheblichen Teilen bereits fertiggestellt, so dass die Deutschen Senioren Meisterschaften (DSM) im vergangenen Jahr in Bad Neuenahr stattfinden konnten. Neben den Tennisplätzen, inklusive der Center Courts mit Tribünenanlage, wurden das Wegenetz, das Lenné-Parterre und das Umfeld des Lenné-Schlösschens wiederhergestellt sowie der Lindenhain ergänzt. Der historische Gartenpavillon sowie der große Pavillon wurden ebenfalls von den Flutschäden saniert. Im Sinne einer klimaangepassten Wiederherstellung kann das vom Are-Gymnasium anfallende Grundwasser dank einer Vereinbarung mit dem Kreis für die Bewässerung der Tennisplätze genutzt werden. Planung und Bau dieser Maßnahme und der Tennisplätze im zweiten Bauabschnitt sind in Zusammenarbeit der Bereiche Tiefbau und Freiraumplanung erfolgt. Die Sanierung des Schalenbrunnens steht kurz vor dem Abschluss.

Der historische Kaiser-Wilhelm-Park wird nach der Flut wiederhergestellt. Dies betrifft die bogenförmigen Wege, die Bankplätze und Beleuchtung, die Rasen- und Wiesenflächen sowie ergänzende Baumpflanzungen. Das Bogenschützenhaus wird wieder Instand gesetzt und die öffentliche Toilettenanlage am Schwanenteich barrierefrei wiederhergestellt. Der Mühlenteich wird naturnah wiederhergestellt und die Brücken müssen aufgrund ihres Zustands bzw. technischen Anforderungen neu gebaut werden.

Mit Abschluss der Entwurfsplanung liegt für die Parkanlagen eine abgestimmte Pflanzplanung für die Gehölze, Pflanzflächen und Uferbereiche sowie eine Differenzierung intensiver und extensiver naturnaher Bereiche vor. Hierzu erfolgten bereits Rücksprachen mit dem städtischen Betriebshof und dem mit der ökologischen Fachplanung beauftragten Ingenieurbüro. 

Aktuell wird die Ausführungsplanung für den Kaiser-Wilhelm-Park und die noch herzustellenden Bereiche des Lenné-Parks entwickelt.

Die Planungen wurden den Genehmigungsbehörden vorgestellt, zur wasserrechtlichen Genehmigung für Mühlenteich und Parkanlagen sind ergänzende Abstimmungen erfolgt. Auch lokalen Naturschutzverbänden wurde die Planung vorgestellt. Die Bevölkerung hatte im Zuge von Bürgerdialog und Einwohnerversammlung Gelegenheit, sich über die Fortschritte in Bau- und Planung zu informieren. 

Im Anschluss an die Freianlagen am rechten Ufer wird das linke Ufer mit dem Radweg bis Heppingen weiter geplant. Im urbanen Bereich wird neben dem Radweg ein extensiver Fußweg am Ufer geführt. Diese Freianlagenplanung steht sowohl mit etwaigen Aufweitungen als auch Maßnahmen zur Vermeidung von Hochwasserschäden in unmittelbaren Zusammenhang mit der Gewässerplanung.

Die Förderanträge zu Lenné- und Kaiser-Wilhelm-Park, dem Radweg am Nordufer und für die Toilettenanlage wurden bei der ADD eingereicht. Die Förderung des Lenné-Parks ist bewilligt. Die Förderungen zur Verblendungen der Ufermauern mit Hochwasserschutzfunktion sind bei den jeweils entsprechenden Maßnahmen ergänzt worden.

 

Gewässerplanung:

Der im Park liegende Mühlenteich wird in enger Abstimmung zwischen Gewässer- und Freiraumplanung entwickelt und soll in Zukunft ökologisch aufgewertet werden. Das Gewässer soll naturnah wiederhergestellt werden, indem die Böschungen angepasst, durch leichtes Mäandrieren der lauf verlängert und Flächen für Retention geschaffen werden. Diese Planung soll eine weitere natürliche Entwicklung des Mühlenteiches initiieren.

Für den gesamten Bereich der beiden Parkanlagen und dem rechten und linken Ufer wurde ein digitales Geländemodell erstellt. Die Vorplanung wird aktuell abgeschlossen und die Entwurfsplanung gestartet. Unterhalb der Landgrafenbrücke ist eine größere Aufweitung vorgesehen; im weiteren Verlauf wird der Ahrverlauf soweit wie möglich optimiert. Zu dem Gewässerabschnitt Landgrafenbrücke - östliche Gemarkungsgrenze Bad Neuenahr sind weitere Lösungsansätze zur Vermeidung von Hochwasserschäden untersucht und mit der für den unterstromigen Gewässerabschnitt zuständigen Kreisverwaltung abgestimmt worden. Dabei hat sich gezeigt, dass auch eine weitere Aufweitung der Ahr mit Absenkung der Sohlgleite Heimersheim nicht zu einer Verbesserung der Hochwassersituation bis ins Siedlungsgebiet von Bad Neuenahr führt. Daher werden die Uferwände mit Hochwasserschutzfunktion und die Freiraumgestaltung im Bereich der BSS wie bislang vorgesehen fortgeführt.

Die Förderanträge zur im Gewässerabschnitt zwischen Kurgartenbrücke und BBS erfolgten Beräumung von Flutgeschiebe und den geplanten Arbeiten an Sohle und Einleitungen wurden durch das MKUEM bewilligt. Der Antrag für die Böschung wurde mit den Ufermauern bzw. Erdbauwerken zur Vermeidung von Hochwasserschäden ergänzt. Der Förderantrag zum Mühlenteich im Bereich von Lenné- und Kaiser-Wilhelm-Park ist bewilligt.

 

Gesamtförderung: Bislang wurden für Maßnahmen in diesem Quartier Fördermittel in einer Gesamthöhe von 2.495.350,00 Euro brutto durch den Fördergeber bewilligt.

 

 

Zuletzt aktualisiert: August 2026

Nächste Aktualisierung voraussichtlich: April 2027

Vom Entwurf zur Umsetzung – Impressionen unseres Bauprojekts

Dieses Projekt wird gefördert durch den Wiederaufbaufonds mit finanzieller Unterstützung des Bundes und der Länder

Lenné- und Kaiser-Wilhelm-Park